Internationale Nachrichten

Ursprüngliche-Germanische-Poesie"

12. Überwältigende Vielfalt . . . Gedicht der Parameter

Keiner hat Zeit sich die Welt einmal richtig anzusehen,

anzusehen, um zu verstehen.

Was gibt es denn da zu verstehn? Was gibt es anzusehn ?

Ein Chaos ganz verschiedener Dinge, ein Chaos dass ich hier besinge !

Siebentausend Millionen Menschen hausen auf diesem blauen Ball. Sechstausend Millionen und wann kommts zum Knall ?. Wielange hält die Welt noch aus? Wo ist Gott in diesem Irrenhaus ?

Einfältig glaubt der Tor, dass Gott ihn beschützt und bewahrt – wovor ? Vor dem Lauf der Dinge, die ich hier besinge? Der Lauf der Dinge ist ganz gewiss der, dass es ganz gewiss, alles, alles anders ist !

Anders als der Tor es denkt, denn nicht der Mensch denkt und Gott lenkt, sondern niemand denkt und niemand lenkt! Das was wir für denken halten verursacht echten Denkern nur stirnrunzelige, steile Falten.

Wir interpretieren in die Götter, dass was wir in ihnen sehen wollen, schreiben ihnen vor was sie tun und lassen sollen. Doch die haben ganz andere Dinge zu erschaffen, als sich unsere kleinen Wewehchen zu begaffen.

Wir sind überhaupt nicht wichtig als Figur, höchstens in der Masse nur. Wenn sich einer mal den Darm verdirbt oder eine ganze Sippe stirbt, dann hat das kosmisch wenig Wert, denn im Kosmos läuft alles „scheinbar“ ganz verkehrt.

Da glauben die Verirrten an einen Superhirten, der oben im Himmel waltet und ihnen den Tag gestaltet. Selten hat man so gelacht und selten so wenig nachgedacht. Seht mal richtig hin, dann erkennt ihr, wovon ich Euch am reden bin.

Wir sind die Verantwortlichen hier auf Erden und einst werden zur Verantwortung wir, gezogen werden. Bringen alles um was sich bewegt, nicht die leiseste Reue sich in uns regt.

Mit welchem Recht machen wir kaputt, was unter Schmerzen die Götter schufen, denn was Schöpfung ist werden wir nie verstehen, denn wir können eines nicht, wir können nicht bedächtig die überwältigende Vielfalt sehen.

Fühlen uns vom Himmel verlassen, wenn andre uns töten oder hassen. Kommen wir nicht vorwärts schnell genug, beten wir die göttlichen Gestalten an, doch hilft das nicht, kehren wir ab vom Glauben und reden von Betrug.

Wir sind nicht in der Lage zu erschaffen ein einziges, winzig kleines Blatt, wie gross ist der, der einen ganzen Wald geschaffen hat ? Und dies sicherlich auf vielen Welten, vielleicht im Jenseits wir verstehen werden, welche Regeln auf Erden und im Kosmos gelten.

Unter sechstausend Millionen Wesen sollte es wenigstens immer einige geben, die etwas begriffen haben von diesem Leben und die es, was sie begriffen haben, an uns weitergeben. Dies sind mit recht die Weisen und mit Sicherheit sind sie unter all den lauten,- auch die LEISEN.

ErilarWolf