Internationale Nachrichten

Ursprüngliche-Germanische-Poesie"

5. Odin´s Biersaal . . . Gedicht der ERILARE und DRUIDEN

Der Germane von seiner Idee der Welt begeistert ist,

weil darin der Genuss des edlen Bieres,

nach dem körperlichen Tode noch vermehret wird

und viele zu leerende, leckere Maße misst,

-sofern du ein starkes Wesen bist !

Einem Nichtgermanen erscheint oft verlockender der Genuss

der goldnen Weine und stolz darob er den Kopf nach oben reckt,

doch dies ändert sich im Biersaal des Asengottes Odin bald,

denn dort selbst dem Franzosen noch, Germanenbier wie spritziger Champagner schmeckt !

Es weit und breit auch nicht einen gäb,

der nicht gern in der Gesellschaft anmutiger Walkürenweiber

einen guten Humpen häb !

In Odins Biersaal sitzen die Edlen in endlosen Reihen

auf festlich, mit Blumen geschmückten Bänken, -

lassen sich von den schönsten Walküren kühles, blondes

Bier einschenken !

Damit auch der Magen nicht kommt zu kurz,

gibt es allerhand der Leckerei'n,

bis hin zum gebratenen der Wurz,

dem wilden Schwein !

Unter den reichlich gedeckten Tischen,

die Hunde der Tapferen und Treuen,

sich die Knochen und Reste fischen

und sich auf die nächste Hatz schon freuen.

Um den Biersaal rings herum,

in Tausenden von schönen Räumen,

wie in einem bunten Rahmen,

nach dem Gelage - die Germanen,

von neuen Heldentaten träumen !

Doch das Treiben ständig weitergeht,

jeder solang teilnimmt,

wie er fest genug auf seinen Beinen steht !

Den Saal erfüllt ein immerwährendes Gegröle,

Geschmatze und Gejaule -

Walküren sich darum bemühn,

dass ein jeder sich die Kehle öle

und auch den Hund, den treuen, ein bisschen

in dem Nacken kraule .

An den Wänden - Felle, schöne Schilde und manche Waffe hängt,

ungezählte, aus Eisen geschmiedete Leuchten,

Licht und Wärme spenden,

alles sich zu einer vielgestaltigen Kulisse mengt !

Instrumente erklingen, irgendwoher von den Tischen,

es braust auf Gesang, auch Walküren stimmen ein,

da wird manches Auge blank und verstohlen Germanen

sich Tränen der Rührung trocken wischen !

Walküren, derer gibt's im Biersaal Odins zweierlei

verschiedene Sorten,

zweierlei verschiedne Art,

die einen unschuldig, lieblich, fraulich, süß,

die der Anmut nicht karenzen

und dem Neuankömmling den Willkommensbecher Biere kredenzen !

Die andern kampferprobt und nie gebremst durch Eisenpforten,

Frauen die fechten, raufen und auch saufen,

Frauen die Medaillen der Gefechte horten,

Frauen, die da hart !

Auch wenn alle in Eintracht saufen, schmatzen und sich mal spass-haft

mit dem Schwert ankratzen, wird dennoch in Odins Biersaal ständig sich

gerüstet Tag für Tag - damit einst der Erdenrund - wenn Wolfszeit um

Thule ist,

befreit wird von dem Bösen, ausgemistet, restlos besiegt

von Odins tapfrer Schar, vernichtet in dem Feuerschlund,

auf das niemals mehr gekrümmt, eines edlen Germanen Haar !

Liebe, Reinheit und Treue,

gesiegt über Niederträchtigkeit

und hinterhält'ge List,

weil das Edle doch das Stärkere geblieben ist !

Drum lasst uns Germanen trachten ein Leben lang,

dass stark, rein und treu wir werden,

um da mitzusitzen in Odins Biersaal,

auf der festlich mit Blumen geschmückten Bank -

mitzustreiten, erringend den letzten großen Sieg der Siege,

damit beendend auch den Krieg der Kriege,

der uns zum ew'gen Leben führt,

denn das ist der Schöpfung wahrer Sinn

und es ist das was allen, die reinen Herzens sind gebührt !

Erilar Wolf