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Ursprüngliche-Germanische-Poesie"

 

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Links: Blühende Tulpen. Rechts: Herr mit Hund. Gemälde auf Holz, der kürzlich entdeckten Künstlerin: Brígida Vega C. Brígida Vega Castillo arbeitet in Santiago und ebenfalls in der Region BIO BIO, in der Nähe Concepcións. Sie ist verheiratet mit einem Deutschen und Anhängerin der schönen Künste.

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Germanische Gedichte, denn wenn man von Göttern spricht, so spricht man in Gedichten ! ERILAR WOLF

LOKI ist der älteste aller bekannten germanischen oder in diesem Falle thursischen Götter. Er ist auch mit Abstand der Vielseitigste und auch der Mächtigste.

ODIN ist der bekannteste germanische Gott und hat viele Namen. Er verkleidet sich gern und mischt sich so unter die Leute, um zu sehen wes Geistes Kind sie sind

Nordischer Dichter, Erilar Wolf (Haus Thule)

Bild rechts: Wanengöttin der Liebe, FREYA, ÖLGEMALDE von Erilar Wolf

Bild rechts Mitte: Germanengott ODIN. Ölgemälde von Erilar Wolf

Bild rechts unten: Thursengott LOKI. Kohlezeichnung von Erilar Wolf

 

Mythologische Gedichte Erilar Wolf's, in der Reihenfolge: 1. Die Ankunft 2. Rottweiler 3. Treu und Glaube 4. Weltverständnis 5. Odin's Biersaal 6. Hochzeitsgedicht 7. Germanenstand 8. Das Ziel 9. Acht Stunden 10. Die Götter sind zurück 11. Germanenleute 12. Überwältigende Vielfalt 13. Die lichte Göttin.

 

1. Die Ankunft . . .

Das Meer der Sterne erscheint gering

im Vergleich zum Leben, dass in anderen Dimensionen auf uns wartet.

Es ist zu verstehen wie der THING,

beschützt, behütet, vorgesehen, mancherlei geartet !

Pausenlos erstrahlen die Impulse, die da rufen;

hierhin mit Leben für einen Baum, ein Tier,

Leben in allen Stufen !

Dort wird gerade ein Mensch mit Leben ausgestattet,

so schön und prächtig anzusehen.

Schade, dass ihr das „WOHER“ vergessen hattet !

Noch ist das Menschlein beschützt im Mutterleibe.

Familie und Sippe bietet Halt dem gebärenden Weibe.

Doch nun, der erste Schrei tut allen kund,

ein neuer Mensch tritt ein, in der Welten weiten Rund !

Das Leben bracht er mit, geformt ward es jedoch an anderm Ort.

Zum Teil nur darf er selbst bestimmen,

wie er wohl wird bereichern des gesamten Lebens Hort !

Auch manchmal können wir es nicht verstehn,

sehen wir das Leben, ehe es recht begann,

schon wieder von uns gehn !

Es fehlte dann am ew'gen Leben,

nur ein einziger Gedanke noch,

um die Gesamtperson emporzuheben.

Drum lassen wir uns alle freuen

und liebevoll begrüßen dieses neue Kind.

Es lebe hoch ! Hoch soll es leben, solange Menschen, Menschen sind !

Erilar Wolf

 

2. ROTTWEILER . . .

Sie kennen keine Angst

und fast auch keinen Schmerz

wenn's richtig anfangst

wirst erobern du ihr Herz.

Sie sind treu zu den Ihren,

stehen fest auf den kräft'gen, strammen Vieren.

Eben halt wie die Germanen noch,

nach dem Genuss von mehr als zwanzig Bieren !

Schöner das Leben ist,

wenn du in Gesellschaft eines solchen Hundes bist,

denn der Hasenfuß ist nie dein Gast,

wenn du einen solchen Hund an deiner Seite hast !

Das Herz des Rottweilers ist ganz rein,

sein Herr nennt ihn im Scherz oftmals sein „Schwein“.

für solch einen Germanenhund,

ist dies das höchste Kompliment,

zu verstehen nur für den,

der sowohl Rottweiler, als auch Schweine kennt !

Außerdem sei dies einem jeden klar,

der Germanenhimmel ist für Germanen,

Rottweiler und auch für alle andern da !

Erilar Wolf

 

3. Treu und Glaube...

Traurig ist's, den Schlaf der Nacht ich stet's mir raube,

eingedenk der „TREU“ und auch dem „GLAUBE“.

In Gedanken um germanisches, werd ich mit Macht,

seit langem gleichfalls um den Schlaf gebracht.

Umgeht ein Ziehen und ein Schrein, -warum ?

Um der Weisen, weisesten, weisen Stein !

Ein Stöhnen und ein Ächzen,

wes der mystischen, schwarzen Gesellen,

der beiden Raben Odin's, wehmütig krächzen.

Denn in gelobten, germanischen Landen,

kam TREU und GLAUBEN, durch falsches Wort,

frevelhaft abhanden. Ward der schöne, reine Glauben

an Odin und die Seinen entehrt.

Sicherheit, die uns erstand durch die TREU,

heimtückisch, gezielt zerstört, bis hin,

sie jetzt endlich wieder aufersteht auf's NEU.

Drum höre wer hören will und kann,

in der Wolfszeit, der letzten aller Erdenzeiten,

hergekommen aus den ew'gen, fernen, göttlichen Weiten,

endlich Germanen wieder über grüne Fluren,

in hellen und hehren Scharen schreiten.

Germanisches sich entschieden wehrt und auf's Neue

die Seinen, die arischen, idafelder Götter verehrt.

Die Völker wie früher in alten Tagen,

bei allen Problemen, zu den hohen Räten des Thing gehen

um dort den Rat der Räte zu erfragen.

Damit TREU und GLAUBEN, neugeboren wieder

heilsam durch germanische Lande und Gefilde wehen !

Und somit die Menschen wieder einen Sinn im SEIN

und in ihrer Zukunft sehen.

Erilar Wolf

 

 

4. Weltverständnis . . .

Die Welt galt als Scheibe einst

dies sei unumstößlich sicher.

Doch beileibe, war sie keine Scheibe.

Denn eine Kugel ist sie, wie du heute meinst !

Das kleinste Teilchen wär ein Molekül !

Doch kleiner dann war das Atom - und meinte,

äußerst sicher, jetzt hätte man das Allerkleinste schon !

Doch dann zertrümmerte man das Atom.

Der Weltraum sei für den Menschen nicht

man bekäme auch kein Fahrzeug ganz so dicht

und außerdem,

was will der Mensch schon in dem großen Nichts ?

Heute, jedoch fliegen wir

fast mit der Schnelligkeit des Lichts !

Noch vor gar nicht langer Zeit,

den Appendix akut, warst dem Tode du geweiht.

Dies Problem von gestern, ist heute nur ein Kinderspiel,

dergleichen Beispiel, gibt es viel !

Der Germanen Religion,

sie erzählte uns vor Äonen schon,

von andern Welten, Universen, Superwesen,

alles schon mal dagewesen und in der EDDA nachzulesen !

Hast du schon einmal darüber nachgedacht,

wer uns über viele Zyklen dumm gemacht ?

Drum sei gesagt mit diesen Zeilen:

Wahrheiten nur bis zur nächsten Wahrheit weilen !

Wer also nichts mehr für unmöglich hält,

der versteht am ehesten die Zeichen dieser Welt !

Erilar Wolf

 

 

5. Odin´s Biersaal . . .

Der Germane von seiner Idee der Welt begeistert ist,

weil darin der Genuss des edlen Bieres,

nach dem körperlichen Tode noch vermehret wird

und viele zu leerende, leckere Maße misst,

-sofern du ein starkes Wesen bist !

Einem Nichtgermanen erscheint oft verlockender der Genuss

der goldnen Weine und stolz darob er den Kopf nach oben reckt,

doch dies ändert sich im Biersaal des Asengottes Odin bald,

denn dort selbst dem Franzosen noch, Germanenbier wie spritziger Champagner schmeckt !

Es weit und breit auch nicht einen gäb,

der nicht gern in der Gesellschaft anmutiger Walkürenweiber

einen guten Humpen häb !

In Odins Biersaal sitzen die Edlen in endlosen Reihen

auf festlich, mit Blumen geschmückten Bänken, -

lassen sich von den schönsten Walküren kühles, blondes

Bier einschenken !

Damit auch der Magen nicht kommt zu kurz,

gibt es allerhand der Leckerei'n,

bis hin zum gebratenen der Wurz,

dem wilden Schwein !

Unter den reichlich gedeckten Tischen,

die Hunde der Tapferen und Treuen,

sich die Knochen und Reste fischen

und sich auf die nächste Hatz schon freuen.

Um den Biersaal rings herum,

in Tausenden von schönen Räumen,

wie in einem bunten Rahmen,

nach dem Gelage - die Germanen,

von neuen Heldentaten träumen !

Doch das Treiben ständig weitergeht,

jeder solang teilnimmt,

wie er fest genug auf seinen Beinen steht !

Den Saal erfüllt ein immerwährendes Gegröle,

Geschmatze und Gejaule -

Walküren sich darum bemühn,

dass ein jeder sich die Kehle öle

und auch den Hund, den treuen, ein bisschen

in dem Nacken kraule .

An den Wänden - Felle, schöne Schilde und manche Waffe hängt,

ungezählte, aus Eisen geschmiedete Leuchten,

Licht und Wärme spenden,

alles sich zu einer vielgestaltigen Kulisse mengt !

Instrumente erklingen, irgendwoher von den Tischen,

es braust auf Gesang, auch Walküren stimmen ein,

da wird manches Auge blank und verstohlen Germanen

sich Tränen der Rührung trocken wischen !

Walküren, derer gibt's im Biersaal Odins zweierlei

verschiedene Sorten,

zweierlei verschiedne Art,

die einen unschuldig, lieblich, fraulich, süß,

die der Anmut nicht karenzen

und dem Neuankömmling den Willkommensbecher Biere kredenzen !

Die andern kampferprobt und nie gebremst durch Eisenpforten,

Frauen die fechten, raufen und auch saufen,

Frauen die Medaillen der Gefechte horten,

Frauen, die da hart !

Auch wenn alle in Eintracht saufen, schmatzen und sich mal spass-haft

mit dem Schwert ankratzen, wird dennoch in Odins Biersaal ständig sich

gerüstet Tag für Tag - damit einst der Erdenrund - wenn Wolfszeit um

Thule ist,

befreit wird von dem Bösen, ausgemistet, restlos besiegt

von Odins tapfrer Schar, vernichtet in dem Feuerschlund,

auf das niemals mehr gekrümmt, eines edlen Germanen Haar !

Liebe, Reinheit und Treue,

gesiegt über Niederträchtigkeit

und hinterhält'ge List,

weil das Edle doch das Stärkere geblieben ist !

Drum lasst uns Germanen trachten ein Leben lang,

dass stark, rein und treu wir werden,

um da mitzusitzen in Odins Biersaal,

auf der festlich mit Blumen geschmückten Bank -

mitzustreiten, erringend den letzten großen Sieg der Siege,

damit beendend auch den Krieg der Kriege,

der uns zum ew'gen Leben führt,

denn das ist der Schöpfung wahrer Sinn

und es ist das was allen, die reinen Herzens sind gebührt !

Erilar Wolf

 

 

6. Hochzeits-Gedicht . . .

Hochzeit machen möchtet ihr ?

Scherzen, singen, lachen,

all' die schönen, lieben Sachen

und auch saufen viele, kühle Becher Bier !

Ja, Hochzeit machen möchtet ihr . . . !

Der Mann soll stark sein wie ein Stier.

Die Frau lieblich, treu und fein,

wie alter Brauch es will, so soll sie sein

und schätzen daselbst ein frisches, blondes Bier !

Denn Hochzeit machen möchtet ihr . . . !

Kinder sollt ihr haben, nicht mehr als vier

schlank und rank, geradeaus schon von ganz klein,

soll'n sie treuen Herzens sein und achten unser Asenheim,

gewöhnt des kühlen Becher Bier, nicht vor vier mal vier !

Hochzeit machen möchtet ihr . . . !

Schutz soll bieten die Familie und die Sippe Dir.

Unbill halten fort und Ärger fern.

Freud und Leid sollst teilen mit den Deinen gern

und mit ihnen in Frieden leeren viele Becher Bier,

denn Hochzeit machen möchtet ihr . . . !

Drum solls denn sein,

Hochzeit machen möchtet ihr,

scherzen, singen, lachen,

so lasst uns heute Hochzeit machen,

lasst uns scherzen, singen, lachen,

stellt flugs auf den Tisch das edle Bier,

denn Hochzeit machen möchtet ihr

und ladet alle herzlichst dazu ein !

Erilar Wolf

 

7. Germanenstand . . .

Idafelder Weisheit

Jedes Ding, das du auch nehmen magst zur Hand,

führt dich zurück zum ehrwürd´gen Germanenstand.

Lange bevor es unsere Bücher sagen,

waren der Germanenvölker beste Tagen.

Sie gaben dieser Welt sehr viel,

den wilden und den kulturellen Stil.

Drum heben wir zum Gruß die Hand,

grüssend Odin und die Asen,

gold'ne Tafeln auf dem idafelder, immergrünem Rasen,

grüssend unseren heiligen GERMANENSTAND !

Erilar Wolf

 

 

8. Das Ziel . . .

Ein Kleinkind schreit in seiner Wiege

es fragt sich; warum es wohl darinnen liege

der Anfang seiner Lebensbahn, der ist gemacht,

alles sich noch freut, strahlt und lacht!

Doch den wahren Ursprung dieses Neulings hier auf Erden

wir ihn kaum begreifen werden

denn schon hinter diesem kleinen Mann

stehen viele von den Vorder'n in der Reihe an !

Es sei denn, ein neuer Weg begann

dann steht vor ihm noch keiner an !

Das Kleinkind wird bald ein Jüngling sein,

nichts mehr von dem, wo die Kinder in der Wiege schrein.

Schon zeigt sich etwas von dem LICHT,

das dieses junge Wesen inne hat

und immer noch sich alles freut, strahlt und lacht

was das LICHT noch viel wärmer macht !

Der Jüngling wächst heran zum Mann

er muss jetzt zeigen, was er kann.

Vermehren durch Standhaftigkeit des LICHTES Kraft

damit es heller wird und den Weg zum Ziele schafft !

Der Mann wird älter und auch weiser

das Leben um ihn herum wird etwas leiser,

doch durch Fleiß und stete Müh

die Stärkung der Kraft des LICHTES, ihm recht gut gedieh !

So zieht er und mit ihm alle seine Vorderen,

endlich nach Walhalla ein !

DENN NEUE KINDER IN DER WIEGE SCHREIN !

Erilar Wolf

 

9. Acht Stunden . . .

Weihnachtsgedicht

Ein Tag mir ganz besonders schön erscheint,

der viele Menschen in der Welt vereint.

An dem man nur aus Freude weint !

Ein Tag der grad acht Stunden hat,

denn die andern, gehörn schon der Nacht.

Ein Tag an dem man alles aus lauter Liebe macht !

Seit tausenden von Jahren schon

ist der immergrüne Baum, dieses Tages höchster Lohn !

Germanen bringen an diesem Tag

Freude und Besinnung in jedes Haus

und lassen mit dem Glanz der Lichter

den Muff des alten Jahres raus !

Morgen schon ward der Tag etwas länger, als der von heut,

alles sich auf die Geschenke freut

Den Tannenbaum schmücken die Frauen nun

wie sie es seit vielen tausend Jahren tun

mit roten Äpfeln und kleinen Kuchen

allerhand Süßem, das die Kinder suchen.

Auch wenn's der vierundzwanzigste Dezember ist

hat's doch nichts zu tun mit dem Herrn Christ !

An einer Sache n u r kannst diesen Tag erkunden

an diesem Tag bleibst's hell nur acht kurze Stunden.

Die Nacht - und dies mögen jung und alt besonders gerne

erhellen viele Freudenfeuer,

erhöht nur noch durch die Pracht der Sterne !

Und durch ein ganz besonders heil'ges Ding

Ein SONNENRAD leuchtet herüber, dort vom THING !

Gut getrunken und gegessen,

auch die Seele die Germanen nicht vergessen,

man gedenkt denen in der späten Mitternacht, - Odin und seinen Asen, -die uns diese schöne Welt gemacht !

Erilar Wolf

 

 

10. Die Götter sind zurück . . .

Vor Äonen wussten die Germanen zu berichten,

spricht man über Götter-, spricht man in Gedichten.

Sie kannten auch die Zukunft dieser Erden

und ließen dies Wissen in Stein gehauen zuteil uns werden.

Dort liest man dann, die Götter hätten für lange Zeiten

anderswo zu tun,

doch kämen sie zurück und brächten uns die WOLFSZEIT mit.

L O K I , der im Hause Thule war,

vielleicht um dort von einer Reise auszuruhn,

zeigt an-, jetzt ist WOLFSZEIT da !

Die letzte aller Erdenzeiten !

Denn wo LOKI ist,

sind auch die andern Götter nah.

Bedeutet dies nun Pech ?

Bedeutet es gar Glück ?

Es bedeutet auf jeden Fall,

die Götter sind zurück !

Erilar Wolf

 

 

11. Germanenleute . . .

Siegvater man Odin im Kampfe nennt,

schön, fein und lieblich sanft, das Haar sich Freyja,

die Liebesgöttin kämmt !

Thor ficht mit Loki manche Runde

Und sie geben darüber den andern Göttern gute Kunde.

Denn wenn Loki mit dem Thor’e ficht,

alles über ihre frechen Sprüche spricht !

Unmögliches wird dort geahnt,

auch das,

was Frigga, Odin’s Frau, nur von Ferne schwant.

Sitzend zur rechten Gottes, für eine ganze

E w i g k e i t,

Dich n i c h t von der Last des Dasein’s befreit.

Da ziehen Germanenleute Odin’s Biersaal vor,

denn sie sind Germanen von heute,

genau wie ihre Götter, Loki und Thor !

Odin mit Frigga über unsre Einfalt lacht,

denn das was wir für einmalig halten,

haben sie schon tausend mal gemacht !

Tausende von Welten haben sie gesehen,

Welten, die nur durch sie erst bestehen !

Auch andere Universen diese Götter kennen,

Götter, die ihre Leute freundschaftlich

Germanen nennen .

Germane kann ein jeder sein, der akzeptiert,

dass da auch wächst der Stein.

Denn der, der dies zu erkennen in der Lage ist,

sich mit den weisesten der Germanen misst !

Tibetaner und Germanen

von der gleichen Brücke kamen.

Wie auch immer wird gestellt, unsrer Weltenuhr,

von jener Brücke kam die Schönheit und die Kraft

der germanischen Kultur.

Die Asengötter uns jetzt nimmermehr verlassen,

darum wir die anderen, wegen ihrer verirrten

Falschheit auch nicht mehr hassen.

Denn ohne dem einen oder dem anderen zu grollen,

germanische Götter wieder der Germanenleute

Richtung, Weisung und Zukunft sein sollen.

Denn Germanenleute sind Leute von heute

Und so will es der Brauch, ihre Götter sind es auch !

Erilar Wolf

 

 

12. Überwältigende Vielfalt . . .

Keiner hat Zeit sich die Welt einmal richtig anzusehen,

anzusehen, um zu verstehen.

Was gibt es denn da zu verstehn? Was gibt es anzusehn ?

Ein Chaos ganz verschiedener Dinge, ein Chaos dass ich hier besinge !

Sechstausend Millionen Menschen hausen auf diesem blauen Ball. Sechstausend Millionen und wann kommts zum Knall ?. Wielange hält die Welt noch aus? Wo ist Gott in diesem Irrenhaus ?

Einfältig glaubt der Tor, dass Gott ihn beschützt und bewahrt – wovor ? Vor dem Lauf der Dinge, die ich hier besinge? Der Lauf der Dinge ist ganz gewiss der, dass es ganz gewiss, alles, alles anders ist !

Anders als der Tor es denkt, denn nicht der Mensch denkt und Gott lenkt, sondern niemand denkt und niemand lenkt! Das was wir für denken halten verursacht echten Denkern nur stirnrunzelige, steile Falten.

Wir interpretieren in die Götter, dass was wir in ihnen sehen wollen, schreiben ihnen vor was sie tun und lassen sollen. Doch die haben ganz andere Dinge zu erschaffen, als sich unsere kleinen Wewehchen zu begaffen.

Wir sind überhaupt nicht wichtig als Figur, höchstens in der Masse nur. Wenn sich einer mal den Darm verdirbt oder eine ganze Sippe stirbt, dann hat das kosmisch wenig Wert, denn im Kosmos läuft alles „scheinbar“ ganz verkehrt.

Da glauben die Verirrten an einen Superhirten, der oben im Himmel waltet und ihnen den Tag gestaltet. Selten hat man so gelacht und selten so wenig nachgedacht. Seht mal richtig hin, dann erkennt ihr, wovon ich Euch am reden bin.

Wir sind die Verantwortlichen hier auf Erden und einst werden zur Verantwortung wir, gezogen werden. Bringen alles um was sich bewegt, nicht die leiseste Reue sich in uns regt.

Mit welchem Recht machen wir kaputt, was unter Schmerzen die Götter schufen, denn was Schöpfung ist werden wir nie verstehen, denn wir können eines nicht, wir können nicht bedächtig die überwältigende Vielfalt sehen.

Fühlen uns vom Himmel verlassen, wenn andre uns töten oder hassen. Kommen wir nicht vorwärts schnell genug, beten wir die göttlichen Gestalten an, doch hilft das nicht, kehren wir ab vom Glauben und reden von Betrug.

Wir sind nicht in der Lage zu erschaffen ein einziges, winzig kleines Blatt, wie gross ist der, der einen ganzen Wald geschaffen hat ? Und dies sicherlich auf vielen Welten, vielleicht im Jenseits wir verstehen werden, welche Regeln auf Erden und im Kosmos gelten.

Unter sechstausend Millionen Wesen sollte es wenigstens immer einige geben, die etwas begriffen haben von diesem Leben und die es, was sie begriffen haben, an uns weitergeben. Dies sind mit recht die Weisen und mit Sicherheit sind sie unter all den lauten,- auch die LEISEN.

ErilarWolf

 

 

13. Die lichte Göttin . . .

Lieblich ihre Augen sehen! Worauf? Auf die Germanenleute die vor ihr stehen.-
Es streiten sich die Gefühle derer, denn ein Auge lacht- und eines weint. So sind Freude und Leid in diesen Augen harmonisch vereint.-
Auch versucht die Schar die Laute zu verstehen, Laute die von ihrem feingeschwungenen Munde scheinbar unhörbar ausgehen.-
Ihre Gesamterscheinung ist hell und licht. Da die Erscheinung hinter der Erscheinung mit reinem Herzen spricht.-
Einst ein Krieg, der grosse, der zwischen den Asen und den Wanen, sie als Geisel zu uns gebracht. Doch in Asgard und Midgard alsbald durch ihre Hold, unser Herze hat gelacht.-
Wir sie als lichte Göttin der Liebe heut verehren. Die weisen Lehrer in den Schulen uns ihren Namen lehren: FREYJA, die Wanengöttin wird sie geheissen. Durch ihre Lichtheit gelang es zwischen Asen und Wanen, Bande der Liebe und des Vertrauens zu schweissen.-
Drum hört Schlag für Schlag auf das, was Euch Euer Herze sagt, wenn ihr es seht, wie Freyja, die lichte, aus dem einen Auge lacht und aus dem anderen Auge klagt.-


ErilarWolf

Freyja, die lichte Göttin. Ólgemälde von Erilar Wolf