Internationale Nachrichten

Ursprüngliche-Germanische-Poesie"

9. Acht Stunden . . . Gedicht des Baumes

Weihnachtsgedicht

Ein Tag mir ganz besonders schön erscheint,

der viele Menschen in der Welt vereint.

An dem man nur aus Freude weint !

Ein Tag der grad acht Stunden hat,

denn die andern, gehörn schon der Nacht.

Ein Tag an dem man alles aus lauter Liebe macht !

Seit tausenden von Jahren schon

ist der immergrüne Baum, dieses Tages höchster Lohn !

Germanen bringen an diesem Tag

Freude und Besinnung in jedes Haus

und lassen mit dem Glanz der Lichter

den Muff des alten Jahres raus !

Morgen schon ward der Tag etwas länger, als der von heut,

alles sich auf die Geschenke freut

Den Tannenbaum schmücken die Frauen nun

wie sie es seit vielen tausend Jahren tun

mit roten Äpfeln und kleinen Kuchen

allerhand Süßem, das die Kinder suchen.

Auch wenn's der vierundzwanzigste Dezember ist

hat's doch nichts zu tun mit dem Herrn Christ !

An einer Sache n u r kannst diesen Tag erkunden

an diesem Tag bleibst's hell nur acht kurze Stunden.

Die Nacht - und dies mögen jung und alt besonders gerne

erhellen viele Freudenfeuer,

erhöht nur noch durch die Pracht der Sterne !

Und durch ein ganz besonders heil'ges Ding

Ein SONNENRAD leuchtet herüber, dort vom THING !

Gut getrunken und gegessen,

auch die Seele die Germanen nicht vergessen,

man gedenkt denen in der späten Mitternacht, - Odin und seinen Asen, -die uns diese schöne Welt gemacht !

Erilar Wolf